P&K MET

Programmbeschreibung

Analyse von Wetterdaten und Generierung von Ausbreitungsklassen nach VDI 3782 Blatt 1 Anhang 1


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Übersicht
1.2 Installation
1.3 Projekte / Dateien
1.4 Integrierte Hilfe und Handbuch

2. Programm-Konzept

3. Darstellungen

3.1 Windrose
3.2 Verteilungen
3.3 Tabellen
3.4 Zeitreihen

4. Dateiformate

4.1 Oberflächenformat
4.2 CD-144 Format
4.3 AKT Format
4.4 AKTERM Format
4.5 AKS Format / Ausbreitungsklassenstatistik
4.6 Zeitreihen-Import

5. Bedienung

5.1 Innerhalb der Formulare
5.2 Innerhalb der Tabellen
5.3 Innerhalb der Grafiken

6. Bekannte Probleme/Kompatibilität

Anhang

Siehe Dokumentenliste


1. Einleitung

1.1 Übersicht

Mit P&K MET bieten wir Ihnen ein PC-Programm zur Durchführung von Analysen von Meteorologischen Meßergebnissen und zur Generierung oder Konvertierung von Ausbreitungsklassenstatistiken und Zeitreihen, die in Ausbreitungsrechnungen benutzt werden können. Die Daten können in verschiedenen gebräuchlichen Formaten vorliegen und z.T. in andere konvertiert werden.

Zur Analyse können Grafiken und Tabellen von Zeitreihen oder von Häufigkeitsverteilungen erstellt werden. Zu den Grafiken gehört auch die Darstellung als Windrose mit variabler Ausbreitungsklasse und variablen Windgeschwindigkeitsklassen.

Das Programm ist ein Windows-Programm mit windows gemäßer intuitiver Bedienung und mit ansprechenderen Listen und Grafiken, die über die normalen Windows Funktionen auf die entsprechenden Drucker ausgegeben werden können oder über die Zwischenablage (clipboard) in andere Programme eingefügt werden können.

Das Programm liegt in deutscher und englischer Sprache vor.

Zur Dokumentation und damit die Daten leicht in anderen Programmen wie z.B. "Surfer", einer Tabellenkalkulation oder einem Textverarbeitungsprogramm weiterverwendet werden können, gibt es nun ein Exportwerkzeug. Mit diesem Werkzeug können die Daten flexibel zusammengestellt und in verschiedenen Formaten gespeichert werden. Für eine schnelle Dokumentation kann hier ein HTML-Format gewählt werden.


1.2 Installation

Zum Installieren von P&K MET muß das Installations-Programm gestartet werden und die Instruktionen befolgt werden.

Wechseln Sie gegebenenfalls nach dem Start des Programms die Sprache in dem Menü "Optionen".

Wenn das Programm in dasselbe Verzeichnis installiert werden soll, in dem sich eine Vorgängerversion befindet, muß diese zuvor deinstalliert werden, da das Installationsprogramm die ältere Version nicht immer überschreibt. Das Verzeichnis sollte nicht manuell geleert werden, damit Präferenzen und Seriennummer erhalten bleiben.

Probleme bitte an uns melden.

Das Programm wird mit dem Aufruf pk_met.exe gestartet. Zur Vereinfachung wurde bei der Installation eine Verknüpfung in einer benutzerdefinierten Programmgruppe erzeugt (Siehe Start / Programme).


1.3 Projekte / Dateien

Zur Speicherung aller Parametereinstellungen und Ergebnisse eines Projektes werden eine oder mehrere Dateien mit dem Projektnamen und unterschiedlicher Extension angelegt. Nach Programmstart wird das Projekt NONAME vorgelegt.

Der Datei-Menü stellt Funktionen für alle notwendigen Handhabungen der Projekte zur Verfügung:

ÖffnenZur weiteren Bearbeitung wird aus einer Liste ein Projekt ausgewählt
NeuDas aktuelle Projekt wird verlassen und eines mit dem Namen NONAME vorgelegt
SpeichernDas aktuelle Projekt wird gespeichert
Speichern unterDas aktuelle Projekt wird unter neuem Namen gespeichert
Vorige ProjekteHier kann aus einer Liste von zuvor bearbeiteten Projekten eines geöffnet werden.

Folgende Dateien können direkt geladen oder gespeichert werden:

DateierweiterungOperationBeschreibung
*.METLesen/SchreibenP&K MET Projekt-Dateien
*.AKSLesen/SchreibenDWD Ausbreitungsklassenstatistik oder TA Luft-Format
*.DATLesenCD-144 Zeitreihe
*.SFCLesenSurface data
*.AKTLesen/SchreibenDWD Zeitreihe
*.AKTERMLesen/SchreibenDWD Zeitreihe (2002)

Die P&K MET Projektdateien sind komplexe Binär-Datei. Einfache Textdateien können in die Tabellen importiert oder exportiert werden. Siehe: Export / Import und Werkzeuge / Export

Für einen einfachen Einstieg in das Programm sind Beispieldateien im Programmverzeichnis enthalten. Das Programm ist programmiert die Verzeichnisse Sample(s) und/oder Beispiel(e) zu Beginn beim Öffnen zu zeigen. Diese Funktion funktioniert nicht auf allen Windows-Versionen. In solch einem Fall muß das Programmverzeichnis (z.B. c:\Programme\P&K\....) manuell angesteuert werden.


1.4 Integrierte Hilfe und Handbuch

In P&K_MET ist eine kontextbezogene Hilfe integriert, die aus jedem Punkt des Formulares heraus mit der Funktionstaste F1 aufrufbar ist. In den Hilfetext sind gegebenenfalls - farblich abgehoben - Querverweise eingestreut, die mit Mausklick abgerufen werden können.


2. Programm-Konzept

Wenn Statistiken oder Zeitreihen geladen werden, werden die Daten komplett in den Arbeitsspeicher geladen. Es muß natürlich genug freier Arbeitsspeicher für z.B. eine Zeitreihe über zehn Jahre zur Verfügung stehen. Zusammen mit vielen anderen Einstellungsparametern sind dieses dann die Eingangsdaten.

Die Eingangsdaten können über verschiedene Formulare modifiziert werden. Eine geladene Ausbreitungsklassenstatistik kann im Formular Eingaben / Statistik Bearbeiten bearbeitet werden. Eine geladene Zeitreihe kann entsprechend im Formular Eingaben / Zeitreihe Bearbeiten verändert werden.

Aus den Eingangsdaten werden über verschiedene Filter Ausgangsdaten generiert, die dann in grafisch oder tabellarisch ausgewertet werden können. Unter Filter muß zunächst eine Konvertierung voreingestellt werden. Ausgangsdaten werden in diesem Programm nicht in einer gesonderten Datei gespeichert.

Als Filter für Ausbreitungsklassenstatistiken stehen verschiedene und benutzerdefinierbare Windgeschwindigkeitsklassen in Eingaben / Windgeschwindigkeiten und verschiedene Anzeigeeinheiten in Optionen / Einheiten zur Verfügung.

Für Zeitreihen kann in Eingaben / Zeitreihenoptionen ein zu betrachtendes Zeitfenster oder eine Datensatzzusammenfassung (Mittelung) gewählt werden. Die Ausbreitungsklassen werden nach VDI 3782 Blatt 2 Anhang 1 ermittelt. Geographische Information, die für die Bestimmung gebraucht wird, wird aus der Datei WeatherStations.txt über die Stationsnummer geholt. Falls die Datei WeatherStations.txt nicht existiert, wird die Datei WeatherStations.txt.default benutzt. Editieren Sie nur die Datei WeatherStations.txt!

Unter Ausgabe/Sichern können verschiedene Dateiformate geschrieben werden. Es sind nicht immer alle Formate möglich, oder sie sind abhängig von den Einstellungen. Ausserdem muß unter Umständen ein bestimmter Kopf in Eingaben / Kopf... zur Weiterverarbeitung definiert werden.

Ausbreitungsklassen (kurz AK) nach Klug/Manier sind wie folgt definiert:
Isehr stabil
IIstabil
III/1neutral
III/2neutral
IVlabil
Vsehr labil

3. Darstellungen

3.1 Windrose

Die Windrose zeigt die Häufigkeit der Winde in verschiedenen Ausbreitungsklassen oder Windgeschwindigkeitsklassen über die Richtung aus der der Wind kommt an. Die Häufigkeit ist die Länge des Vektors vom Mittelpunkt der Windrose in die Richtung aus der der Wind kommt. Der Vektor ist hier nicht dargestellt, stattdessen sind die Vektorspitzen mit den Vektorspitzen der Nachbarsektoren verbunden, diese macht die Grafik übersichtlicher.

Ausbreitungsklassen und Windgeschwindigkeitsklassen können einzeln oder als Summe selektiert werden. Die Windgeschwindigkeitsklassen sind in Eingaben / Windgeschwindigkeiten definiert.

Siehe auch: Beispielausgaben


3.2 Verteilungen

In diesen Balkendiagrammen können die Häufigkeiten über die Windrichtungen und Windgeschwindigkeitsklassen (WD-WS), über die Windgeschwindigkeitsklassen und die Ausbreitungsklassen (WS-AK) oder über die Windrichtungen und die Ausbreitungsklassen (WD-AK) angezeigt werden. Die Balken für z.B. eine Windgeschwindigkeitsklasse können gestapelt werden, was einen guten Vergleich über die Windgeschwindigkeitsklassen erlaubt. Die Grafik kann auch drei-dimensional dargestellt werden, was nützlich ist, wenn die Balken nicht gestapelt sind. In dem Fall sind die hintereinander liegenden Ausbreitungsklassen oder Windgeschwindigkeitsklassen besser sichtbar.

Siehe auch: Beispielausgaben


3.3 Tabellen

In den Tabellen werden neben verschiedenen Eckdaten, die Häufigkeiten in den einzelnen Ausbreitungsklassen zu den verschiedenen Windgeschwindigkeitsklassen und Windsektoren gezeigt. Zusätzlich wird eine Tabelle mit entsprechenden Summen angezeigt. Die Windgeschwindigkeitsklassen sind in Eingaben / Windgeschwindigkeiten definiert.

Siehe auch: Beispielausgaben


3.4 Zeitreihe

In dieser Darstellung kann der zeitliche Verlauf verschiedener Größen wie z.B. der Windgeschwindigkeit betrachtet oder mit anderen Größen verglichen werden. Es kann in Eingaben / Zeitreihenoptionen ein zu betrachtendes Zeitfenster oder eine Datensatzzusammenfassung (Mittelung) gewählt werden. Die Windrichtung wird bei einer Zusammenfassung von Datensätzen als komplexe Zahl aus Richtung und Geschwindigkeit ermittelt.

Siehe auch: Beispielausgaben


4. Dateiformate

4.1 Oberflächenformat

Das Oberflächenformat (Surface format) ist ein gebräuchliches Format in den USA. Dateien dieses Formates müssen die Dateierweiterung SFC haben. Die einzelnen Felder eines Datensatzes sind wie folgt definiert.

Feld
Position
Parameter
Name
Einheit
1-5Wetterstation-Nummer 
6-7 Jahr 
8-9Monat 
10-11Tag 
12-13Stunde 
14-16WolkenhöheHundert Fuß
17-18WindrichtungDekagrad
19-21WindgeschwindigkeitKnoten
22-24UmgebungstemperaturGrad Fahrenheit
25-26GesamtbedeckungZehn Prozent
27-28Undurchsichtige BedeckungZehn Prozent

4.2 CD-144 Format

Das CD-144 Format ist wie das Oberflächenformat ein gebräuchliches Format in den USA. Dateien dieses Formates müssen die Dateierweiterung DAT haben. Die einzelnen Felder eines Datensatzes sind wie folgt definiert.

Feld
Position
Parameter
Name
Einheit
1-5Wetterstation-Nummer 
6-7 Jahr 
8-9Monat 
10-11Tag 
12-13Stunde 
14-16WolkenhöheHundert Fuß
39-40WindrichtungDekagrad
41-42WindgeschwindigkeitKnoten
47-49UmgebungstemperaturGrad Fahrenheit
56Gesamtbedeckung Zehntel
79Undurchsichtige BedeckungZehntel

4.3 AKT Format

Das AKT Format ist ein gebräuchliches Format in Deutschland. Dateien dieses Formates müssen die Dateierweiterung AKT haben. Die einzelnen Felder eines Datensatzes sind wie folgt definiert.

Feld
Position
Parameter
Name
Einheit
1-5Wetterstation-Nummer 
6-9 Jahr 
10-11Monat 
12-13Tag 
14-15Stunde 
17-18WindrichtungDekagrad
19-20WindgeschwindigkeitKnoten
21Klug/Manier Klasse 
22Turner Klasse  
23-24ww-Schlüsselzahl 
Stunde: repräsentativ für die Stunde, die mit dem angegeben Wert endet. Die Zeit ist in UT angegeben (Universal Time früher GMT).

4.4 AKTERM Format

Dateien dieses Formates müssen die Dateierweiterung AKTERM haben. Die Datei ist wie folgt strukturiert.

Die Datei besteht aus einem Dateikopf und einem Datensatzblock. In dem Dateikopf stehen zu Anfang bis zu 5 Kommentarzeilen, die mit einem Stern (’*’) als erstes Zeichen eingeleitet werden. Nach den Kommentarzeilen folgt eine Zeile mit den rechnerischen Anemometerhöhen für verschiedene Rauhigkeitslängen. Sie beginnt mit der Zeichenfolge

+ Anemometerhoehen (0.1m):

gefolgt von den 9 ganzzahligen Anemometerhöhen in Einheiten von 0,1 m (jeweils 4 Ziffern ohne führende Nullen, getrennt durch ein Leerzeichen) für die Rauhigkeitslängen 0,01 m bis 2 m aus dem Anhang 3 der TA Luft 2002. Der Datensatz enthält Zeilen mit jeweils 16 Einträgen, die durch genau ein Leerzeichen voneinander getrennt sind. Die Bedeutungen der Einträge sind:

EintragBedeutungPositionWertebereich
KENNKennung für das Datenkollektiv1 bis 2AK
STA Stationsnummer 4 bis 8 00001-99999
JAHR Jahr 10 bis 13 1800-2...
MON Monat 15 bis 16 1-12
TAG Tag 18 bis 19 1-31
STUN Stunde 21 bis 22 0-23
NULL numerisches Leerfeld 24 bis 25 0
QDD Qualitätsbyte (Windrichtung) 27 0,1,2,9
QFF Qualitätsbyte (Windgeschwindigkeit) 290,1,2,3,9
DD Windrichtung 31 bis 33 0-360,999
FF Windgeschwindigkeit 35 bis 37 0-999
QB Qualiätsbyte (Wertstatus) 390-5,9
KM Ausbreitungsklasse nach Klug/Manier 411-7,9
QB Qualitätsbyte (Wertstatus) 430,1,9
HM Mischungsschichthöhe (m) 45 bis 48 0-9999
QB Qualitätsbyte (Wertstatus) 500-5,9
Stunde: repräsentativ für die Stunde, die mit dem angegeben Wert endet. Die Zeit ist in UT angegeben (Universal Time früher GMT).

Beispiel:

* AKTERM-Zeitreihe, Deutscher Wetterdienst, Offenbach (KB1A)
* Zeitraum 01/1995 bis 12/1995
* anonymisierte Daten, Stand: 11.04.2002
+ Anemometerhoehen (0.1 m): 32 41 57 74 98 144 200 244 283
AK 10999 1995 01 01 00 00 1 1 210 56 1 3 1 -999 9
AK 10999 1995 01 01 01 00 1 1 220 64 1 3 1 -999 9
AK 10999 1995 01 01 02 00 1 1 260 68 1 3 1 -999 9
AK 10999 1995 01 01 03 00 1 1 270 65 1 3 1 -999 9
AK 10999 1995 01 01 04 00 1 1 250 64 1 3 1 -999 9
AK 10999 1995 01 01 05 00 1 1 250 64 1 3 1 -999 9
...

QDD Bedeutung

0 Windrichtung in Dekagrad
1 Windrichtung in Grad, Original in Dekagrad
2 Windrichtung in Grad, Original in Grad
9 Windrichtung fehlt

QFF Bedeutung

0 Windgeschwindigkeit in Knoten
1 Windgeschwindigkeit in 0,1 m/s, Original in 0,1 m/s
2 Windgeschwindigkeit in 0,1 m/s, Original in Knoten (0,514 m/s)
3 Windgeschwindigkeit in 0,1 m/s, Original in m/s
9 Windgeschwindigkeit fehlt

Der Eintrag KM hat den Wert 7, wenn die Ausbreitungsklasse nicht bestimmbar ist und den Wert 9 als Fehlkennung.

Die Qualitätsbytes werden in der obigen Reihenfolge im Feld Flags verwaltet.


4.5 AKS-Format / Ausbreitungsklassenstatistik

Dateien dieses Formates müssen die Dateierweiterung AKS haben. Die Ausbreitungsklassenstatistiken sind in zwei unterschiedlichen Formaten erhältlich:

DWD-Format:

Sieben Ausbreitungsklassen (I bis V und unbekannt) mit jeweils 32 Geschwindkeitsklassen (<1 bis >31 Knoten) mit jeweils 38 Windrichtungsklassen (Kalmen, Sektor 1 bis 36 und umlaufende Winde).

TA Luft Format:

Sechs Ausbreitungsklassen (I bis V) mit jeweils neun Geschwindkeitsklassen (Klasse 1 bis 9) mit jeweils 36 Windrichtungsklassen (Sektor 1 bis 36)

In dieser Zahlenmatrix können Headerzeilen (erläuternde Textzeilen) vorangestellt sein. In der Regel sind dies im DWD-Format eine, und im TA Luft Format fünf Zeilen.

Außer für die Headerzeilen sind Zeilenabschlüsse nicht relevant.

Auch der Abstand zwischen den Zahlen ist beliebig.

Der Statistik liegt eine Anemometerhöhe zu Grunde, die der Datei nicht entnommen werden kann.

Die Windrichtung ist in 36 Sektoren zu je 10°, beginnend mit dem Sektor 6° bis 15° in der Windrose (Nordwind leicht östlich) im Uhrzeigersinn fortschreitend klassiert.

Für ausgewählte Meßstationen des DWD sind auch sogenannte vierdimensionale Statistiken erhältlich. Diese bestehen aus zwei vollständigen dreidimensionalen Statistiken: einer für die niederschlagsfreien Zeiten und einer für die Zeiten mit Niederschlägen (mit einer Intensität über 0.1mm/h).

Verfügbar sind auch Jahres- oder Tagesgänge der Ausbreitungssituation. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl identisch aufgebauter Statistiken (für den Tagesgang jeweils eine für jede Stunde des Tages und für den Jahresgang jeweils eine für jeden Monat des Jahres) in einer Datei. Dann müssen für den Zugriff auf eine bestimmte Statistik die vorstehenden Zeilen überlesen werden (Headerzeilen).

Beim Laden von Statistiken, die die Dateierweiterung aks haben müssen, versucht das Programm den Typ, die Anzahl der Headerzeilen und die Anzahl der Statistiken in der Datei festzustellen. Wenn mehrere Statistiken vorhanden sind, erlaubt das Programm eine Auswahl.

Die Statistiken werden vom Wetterdienst, (z.B. Deutscher Wetterdienst in Offenbach) als Klug-Manier-Statistiken in Form von ASCII-Dateien auf Diskette oder Magnetband geliefert.


4.6 Zeitreihen-Import

Leerzeichen oder Tabulator getrennte Text-Datei mit folgenden Werten. Diese Datei kann leicht mit Excel generiert werden.

Station5 Ziffern Sationsnummer. Referenziert einen Record in der Datei WeatherStations.txt. Diese Datei befindet sich im Programmverzeichnis.
Date TineDer Integer-Teil eines Datums-Uhrzeit-Wertes ist die Zahl der verstrichenen Tage seit 30.12.1899. Der Nachkommateil ist der Anteil eines verstrichenen 24 Stunden Tages ( 1h = 1/24 ). In Excel kann die Datumsspalte auf ein Zahlenformat mit ausreichender Genauigkeit gesetzt werden.
Windgeschwindigkeitm/s
WindrichtungGrad (*)
Gesamtbedeckung1/10
Undurchsichtige Bedeckung1/10
Temperatur°C (*)
Wolkenhöhem (*)
Flags 

Leere Werte oder Werte dargestellt als NaN, werden auf NaN gesetzt. Werte sind Realzahlen mit Punkt oder Komma als Dezimalzeichen.

(*) Wird nicht für die Bestimmung der Ausbreitungsklasse benutzt.


5.0 Bedienung

5.1 Bedienung innerhalb der Formulare

In den Bildschirmformularen erfolgen die Eingaben in Formularfeldern. Mit den Tasten Cursor rauf, Cursor runter, Tab und Shift Tab oder mit der Maus kann der Cursor über die Felder bewegt werden. Cursor links und Cursor rechts bewegen den Cursor zeichenweise innerhalb eines Feldes.

Reelle Zahlen können mit Punkt oder Komma oder auch als 1e-6 für 10-6 eingegeben werden. Der Fehlerton kann bei der Eingabe ignoriert werden, er wird nur als Warnung ausgelöst, weil 1e oder 1e- keine gültige Zahl ist.

Gegebenenfalls (wenn im Formular gekennzeichnet) kann eine Auswahlliste von diskreten Eingabewerten geöffnet werden.

Mit F1 wird zu einem Formularfeld oder zum ganzen Formular eine kontextbezogene Hilfe angeboten und das integrierte Handbuch zugreifbar.

Mit OK oder ABBRECHEN wird das aktuelle Formular verlassen.

Siehe auch: Calculator

5.2 Bedienung innerhalb der Tabellen

Die Reihenfolge und Weite der Spalten kann durch Klick in den Spaltentitel oder zwischen Spaltentiteln und Ziehen angepaßt werden. Dieses ist insbesondere dann sinnvoll, wenn man eine vorgegebene Reihenfolge der Werte bei der Eingabe hat, weil man nur einmal TAB drücken muß, um in die nächste Spalte zu gelangen.

Wenn die Daten in den Spalten zu weit sind, werden im Spaltentitel die Symbole in Klammern (z.B. Temperatur (T0) ) verdeckt, sie können aber durch verbreitern der Spalte sichtbar gemacht werden.

Die Tasten "+" und "-" sind zum Löschen und Einfügen von Datensätzen. Die Taste "Dup" dient zum duplizieren des aktuellen Datensatzes, welches nützlich ist, wenn man einen Datensatz eingeben muß, der fast genauso aussieht wie der Aktuelle. Der neue Datensatz wird an die Tabelle angehängt. Wenn eine Reihe angefügt werden soll, muß die untere graue Reihe selektiert werden bevor die Plustaste gedrückt wird.

Einzelne Felder, in denen eine Auswahl möglich ist, sind (blass) gelb gekennzeichnet. Zum Aktivieren der Auswahl klickt man einmal in die Zelle, um diese auszuwählen und ein zweites Mal, um die Auswahl zu aktivieren (kein Doppelklick).

Zwischen den einzelnen Feldern kann mit den Cursor- oder Tab-Tasten gewechselt werden.

Die Bewegung des Cursors über den oberen oder unteren Rand des Tabellenformulars hinaus läßt den dargestellten Ausschnitt um eine Zeile nach oben oder unten rollen.

Einige Tabellen können sortiert werden. Mit einem Klick der rechten Maustaste in die maßgebliche Spalte wird ein Pull-Down Menü geöffnet und es kann Sortiere aufsteigend oder Sortiere absteigend gewählt werden.

In einigen Tabellen kann ein Reihen-Editor aufgerufen werden. Der Reihen-Editor stellt nur einen Datensatz zur Eingabe bereit und kann mehr oder weniger Funktionen bieten als der Tabellendialog.

Einzelne Spalten können evtl. über das Popup-Menü importiert werden. Aus der zu wählenden Datei werden die Werte gelesen und ab der Position, von der aus der Dialog aufgerufen wurde, überschrieben. Es wird ein Wert pro Zeile pro Zeile aus einer ASCII-Datei (auch CSV) gelesen.

In einigen Tabellen kann gesucht werden. Siehe Suchen in Tabelle.

Siehe auch: Calculator und Spaltenwerte modifizieren.

Filterung

In vielen Tabellen kann die Ansicht gefiltert werden. Man kann die Ansicht z.B. auf eine Kategorie einschränken und damit übersichtlicher gestalten. Die gefilterte Spalte wird nicht im Datengitter gezeigt. Das Filter kann auf alle Spalten angewendet werden, es sei denn die Spalte ist als eindeutig deklariert. Neu eingegebene Reihen werden dann auf den gefilterten Kategorie-Wert gesetzt. Es wird auf Textbasis gefiltert, d.h. 1.0 ist nicht gleich 1. Die Filterung kann durch Wechsel der Spalte oder verlassen des Formulars ausgeschaltet werden.

Die Filterung verändert die Reihenfolge der Zeilen. Es können nur Spalten gewählt werden, die nicht als eindeutig deklariert sind.. Einige Tabellen können sortiert werden (Klick der rechten Maustaste in die betreffende Spalte).

Filter können z.T. beim Import / Export aktiv sein.

Tabellenimport und Export

In den meisten Tabellen können Daten importiert oder exportiert werden. In der Werkzeugleiste sind Schalter für die hierfür notwendigen Funktionen enthalten. Die Reihenfolge der Spalten und welche Spalten benutzt werden, ist von der aktuellen Spaltenreihenfolge und der aktuellen Filtereinstellung abhängig. Über einen Schalter in der Werkzeugleiste kann ein Formular aufgerufen werden, welches über die aktuellen Einstellungen Auskunft gibt.

Einzelne Spalten können über das Popup-Menü importiert werden. Aus der zu wählenden Datei werden die Werte gelesen und ab der Position, von der aus der Dialog aufgerufen wurde, überschrieben. Es wird ein Wert pro Zeile pro Zeile aus einer ASCII-Datei (auch CSV) gelesen.

Für Import und Export zur Verfügung stehende Formate

CSVSpalten sind durch Komma getrennt (Comma Separated Values). Wenn ein Text Komma enthält. muß er in " " geschrieben werden. Dezimalzeichen ist der Punkt. Zahlenwerte können optional den Exponenten enthalten (z.B.: 6.3E-9), jedoch kein Tausendertrennzeichen.
TXTSpalten sind durch Leerzeichen getrennt. Wenn ein Text Leerzeichen enthält. muß er in ' ' geschrieben werden. Dezimalzeichen ist der Punkt. Zahlenwerte können optional den Exponenten enthalten (z.B.: 6.3E-9), jedoch kein Tausendertrennzeichen.
Aktuelle Projekt ErweiterungAus Projektdateien können einzelne Tabellen geladen werden. Die geladene Tabelle muß logisch mit dem Projekt zusammen passen.
Beim Export wird eine neue Projektdatei angelegt, die aber nur die exportierte Tabelle enthält.

Die Formate können in den entsprechenden Dialogen unter dem Dateityp gewählt werden. Die Filterfunktion wird für andere Formate als CSV, TXT und * abgeschaltet!

Vorschau

Die Tabellen können mit der Vorschaufunktion ansprechend als HTML-Datei eingesehen werden. Siehe hier zu Reportfunktion.

5.3 Innerhalb der Grafiken

Die meisten Grafiken können gezoomt werden; dazu muß ein Rechteck von der linken oberen Ecke zur rechten unteren Ecke mit der Maus aufgespannt werden. Um den Zoom rückgängig zu machen, muß ein Rechteck von der rechten unteren zur linken oberen Ecke mit der Maus aufgespannt werden. Außerdem kann die Grafik verschoben werden; dazu zieht man die Grafik, mit der rechten Maustaste gedrückt.

Dialoge können z.T. auch über ein Klick auf die Achsen, die Legende, den Titel oder Doppelklick auf die Darstellung geöffnet werden.

Der Schalter HOME muß für alle Funktionen, die durch Klicken in die Darstellung ausgelöst werden, gedrückt sein.

Grafische Abbildungen vom Bildschirm können mit Datei/Drucken oder dem Schalter Print auf einen Drucker ausgegeben werden.

Der Export von Grafiken kann mit SAVE ausgeführt werden. Grafiken können auch mit Copy To Clipboard in die Zwischenablage kopiert werden.

Edit Setup (Layout, Export und Formate)

Mit dem Edit-Schalter läßt sich ein Formular öffnen, in dem die Grafik parametriert werden kann. Funktionen zum Export oder zum kopieren sind ebenfalls in diesem Dialog enthalten.

Die in Edit gemachten Änderungen werden nicht automatisch gespeichert. In einigen Grafiken ist es trotzdem möglich Konfigurationen unter dem Datei-Menü zu speichern und zu laden. Diese Funktion kann zu ungewollten Ergebnissen führen, weil die Konfigurationsdatei nicht unbedingt zu den aktuellen Daten paßt. In der aktuellen Darstellung nicht benutzte Serien, die nicht automatisch gelöscht werden, können abgeschaltet werden. Die Daten werden in sogenannten Serien verwaltet. Die Konfiguration kann mit und ohne Daten gesichert werden. Meist werden die Daten vom Programm durch die aktuellen ersetzt, dennoch kann es auch mal wichtig sein die Daten mitzusichern.

Änderungen oder Einstellungen in anderen Formularen und der Daten können Modifikationen in Setup überschreiben!

Es wird empfohlen, den Grafiktyp auf die zu ladende Konfiguration voreinzustellen.

MAX MAX

Mit dem Schalter MAX in der Werkzeugleiste können die Skaleneinstellungen auf die Maximalwerte gesetzt werden.

ISO ISO

Der Schalter ISO stellt die Grafik isometrisch dar. Dieses muß nach Größenveränderung der Grafik wiederholt werden.


6.0 Bekannte Probleme/Kompatibilität

Siehe Knowledge Base auf unserer Web-Seite.


A Place in Paradise



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