P&K TAL2K

Programmbeschreibung

Ausbreitungsberechnungen nach der TA Luft 2002

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Übersicht
1.2 Installation
1.3 Projekte
1.4 Integrierte Hilfe und Handbuch

2. Eingangsdaten

2.1 Parameter
2.2 Wetterdaten
2.3 Quellen
2.4 Gelände
2.5 Monitor-Punkte (Beurteilungspunkte)
2.6 Stoffe
2.7 Situationen
2.8 Zeitreihen
2.9 Extra-Objekte
2.10 Verwendung extern erzeugter meteorologischer Felder
2.11 Verwendung eines anderen Wind-Feld-Generators
2.12 Pre- und Post-Prozessor
2.13 Arbeitsverzeichnis der Berechnung

3. Prognosen / Ergebnisse

3.1 Lageplan
3.2 Report
3.3 Rechnung
3.4 Grafik
3.5 Beurteilungsflächen

4. Hilfswerkzeuge

4.1 Export
4.2 Balkendiagramme
4.3 3D-Darstellungen von Ergebnissen
4.4 Stapelverarbeitung / Batches

5. Bedienung

5.1 Innerhalb der Formulare
5.2 Innerhalb der Tabellen
5.3 Innerhalb der Grafiken

6. Bekannte Probleme/Kompatibilität
7. Begriffserklärungen

Anhang

AUSTAL2000-Dokumentation (PDF-Format)

Siehe Dokumentenliste


1. Einleitung

1.1 Übersicht

Mit P&K TAL2K bieten wir Ihnen ein PC-Programm zur Durchführung von Ausbreitungsrechnungen für Gase und Stäube nach dem in der TA Luft 2002 beschriebenen Verfahren unter Verwendung des Partikelmodelles der Richtlinie VDI 3945 Blatt 3 (Ausgabe September 2000) und weiterer in dieser TA Luft erwähnten Richtlinien. Die neue TA Luft gilt ab 1. Oktober 2002.

In den Berechnungen können verschiedene Quellenformen (Punkt, Linie, Fläche und Volumen) und zeitliche Variationen sowie Kühltürme und Geländeformen berücksichtigt werden.

Das Programm kann mit den nun geforderten Zeitreihen und mit Ausbreitungsklassenstatistiken arbeiten.

Das Programm berücksichtigt alle Stoffe, für die Immissionswerte in der TA Luft angegeben sind. (Nicht in nur Odor-Version).

Deposition und Sedimentation von Stäuben kann berücksichtigt werden.

Berechnung für ein Raster von Aufpunkten und an dedizierten Beurteilungspunkten.

Das Programm ist ein Windows-Programm mit windows gemäßer intuitiver Bedienung und mit ansprechenderen Listen und Grafiken, die über die normalen Windows Funktionen auf die entsprechenden Drucker ausgegeben werden können oder über die Zwischenablage (clipboard) in andere Programme eingefügt werden können.

Objekte wie zum Beispiel Quellen, Monitorpunkte und Rechengitter können in einer grafischen Umgebung auf einer Zeichenfläche plaziert oder bearbeitet werden. Es kann eine gescannte Landkarte hinterlegt werden.

Das Programm kann aus den Eingangsdaten und Ergebnissen verschiedenste grafische Darstellungen generieren. Für die prognostizierten Kenngrößen können z.B. farbkodierte Raster, plazierte Zahlen, Isolinien und 3D-Darstellungen erzeugt und an gängige Drucker und Plotter sowie an andere Programme übergeben werden.

Für die Dokumentation stehen Reporte im HTML-Format zur Verfügung. Reporte in diesem Format können in vielen Textverarbeitungsprogrammen leicht weiterverarbeitet werden.

Es gibt ein leistungsfähiges Exportwerkzeug mit dem die Daten leicht in anderen Programmen wie z.B. "Surfer", einer Tabellenkalkulation oder einem Textverarbeitungsprogramm weiterverwendet werden können. Mit diesem Werkzeug können die Daten flexibel zusammengestellt und in verschiedenen Formaten gespeichert werden.

Das Programm liegt in deutscher und englischer Sprache vor.

Option Multi-Core: Berechnung wird mit fast 4-facher (Quad Core) oder 8-facher (8-Core) Geschwindigkeit ausgeführt. Benötigt wird ein Computer mit mehren Prozessoren mit einem oder mehreren Cores. Nicht HyperThread.

Die effektive Quellhöhe wird gemäß Richtlinie VDI 3782 Blatt 3 (Ausgabe Juni 1985) bestimmt.

Die vom Partikelmodell benötigten meteorologischen Grenzschichtprofile werden gemäß Richtlinie VDI 3783 Blatt 8 bestimmt.

Berechnung der Kühlturmüberhöhung nach VDI 3784 Blatt 2 (Bedarf das Programm VDISP.exe).

P&K TAL2K benutzt das Rechenprogramm AusTal2000.exe, TALDaimes.exe (, AUSTAL2000N) und weitere Dateien, welche neben vielen Rechenbeispielen auf der Webseite vom Ingenieurbüro Janicke www.janicke.de bereit stehen. Diese Programme unterliegen der GNU General Puplic License. Zur Vereinfachung sind diese Programme auch in unserem Download enthalten. P&K TAL2K kann auch mit anderen Rechenprogrammen arbeiten, diese müssen dann die gleichen Schnittstellen haben wie oben erwähnte Programme.

Die Rechenprogramme können in das P&K TAL2K Programm-Verzeichnis oder in ein separates Verzeichnis kopiert werden. Im letzteren Fall wird das P&K TAL2K vor der Berechnung nach dem Ort der Programme fragen.


1.2 Installation

Zum Installieren von P&K TAL2K muß das Installations-Programm gestartet werden und die Instruktionen befolgt werden.

Wechseln Sie gegebenenfalls nach dem Start des Programms die Sprache in dem Menü "Optionen".

Wenn das Programm in dasselbe Verzeichnis installiert werden soll, in dem sich eine Vorgängerversion befindet, muß diese zuvor deinstalliert werden, da das Installationsprogramm die ältere Version nicht immer überschreibt. Das Verzeichnis sollte nicht manuell geleert werden, damit Präferenzen und Seriennummer erhalten bleiben.

Probleme bitte an uns melden.

Das Programm wird mit dem Aufruf pk_tal2k.exe gestartet. Zur Vereinfachung wurde bei der Installation eine Verknüpfung in einer benutzerdefinierten Programmgruppe erzeugt (Siehe Start / Programme).

ab Version 2.6.9
P&K TAL2K-MPI

  • Für unsere MULTI-CORE Programme benutzen wir MS-MPI, welches noch installiert werden sollte. Das Microsoft Produkt kann auf der Seite "Microsoft MPI v8" oder per Direkt-Download gefunden werden. Die Version 2.5.1 unseres Programms und "HPC Pack 2012 R2 MS-MPI Redistributable Package" darf jetzt nicht mehr installiert sein, damit nicht gleichnamige Dienste auf dem Rechner vorhanden sind.
  • Stellen Sie sicher die Programme smpd.exe, mpiexec.exe, austal*MPI*.exe und taldiaMPI.exe können auf das Netzwerk zugreifen und werden nicht von einer Firewall oder anderer Software geblockt.
  • Stellen Sie genügend Ressourcen bereit. Wenn Sie austal2000 vier mal laufen lassen (4 cores) brauchen Sie vier mal so viel RAM wie für einen Prozess.
  • Ältere Systeme
    • Sie können ein älteres MS-MPI versuchen. Das Microsoft Produkt kann auf der Seite "Microsoft MPI v5" oder per Direkt-Download gefunden werden. Die Version 2.5.1 unseres Programms und "HPC Pack 2012 R2 MS-MPI Redistributable Package" darf jetzt nicht mehr installiert sein, damit nicht gleichnamige Dienste auf dem Rechner vorhanden sind.
    • Das obige Produkt setzt möglicherweise das "Microsoft Visual C++ 2010 Redistributable Package" voraus, welches auf den Seiten Microsoft Visual C++ 2010 Redistributable Package (x86) (Direkt-Download) und Microsoft Visual C++ 2010 Redistributable Package (x64) (Direkt-Download) gefunden werden kann. Auf 64Bit Systemen muß auch das 32Bit Paket installiert werden!
    • Auf Systemen vor Windows 7 kann alternativ zu MS-MPI auch MPICH2 installiert werden. Der Service smpd muß dabei manuell ins System eingebunden werden (smpd.exe --install).

  • 1.3 Projekte

    Alle relevanten Parameter und Ergebnisse eines Projektes werden über das Dateimenü in einer Datei mit der Erweiterung .TLP gespeichert oder aus einer solchen Datei geladen. Nach Programmstart wird das Projekt NONAME vorgelegt.

    Im Dateimenü stehen alle notwendigen Funktionen für die Handhabungen der Projekte zur Verfügung:

    Öffnen Zur weiteren Bearbeitung wird aus einer Liste ein Projekt ausgewählt
    Neu Das aktuelle Projekt wird verlassen und eines mit dem Namen NONAME vorgelegt
    Speichern Das aktuelle Projekt wird gespeichert
    Speichern unter Das aktuelle Projekt wird unter neuem Namen gespeichert. Es wird eine Kopie angelegt, die dann im Bearbeitungsmodus geöffnet bleibt.
    Vorige Projekte Hier kann aus einer Liste von zuvor bearbeiteten Projekten eines geöffnet werden.
    Export Eingabe-Dateien für AUSTAL2000.exe können hier erzeugt werden.

    (Austal2000 Dateien können auch geladen werden, siehe Datei-Typ beim Öffnen)

    Die Projektdateien sind komplexe Binär-Dateien. Einfache Textdateien können in die Tabellen importiert oder exportiert werden. Siehe: Export / Import

    Die für die Ausführung von AusTal2000.exe notwendigen Dateien werden in einem temporären Verzeichnis mit dem Namen tal2knn (nn=laufende Nummer) unter dem Temporär-Verzeichnis (z.B. c:\windows\temp) angelegt. Austal2000.exe arbeitet in diesem Verzeichnis und hinterläßt dort seine Ergebnisdateien. Das temporäre Verzeichnis wird bis auf weiteres nicht automatisch gelöscht, damit eine Kontrollmöglichkeit erhalten bleibt.

    Datei-Typen

    P&K TAL2K Projekt: Dateien mit der Namenserweiterung .TLP. Diese Dateien enthalten alle Daten zu einem Projekt.
    AusTal2000 Steuerdatei: Es wird nur eine/die AUSTAl2000-Steuerdatei (AUSTAl2000.txt) eingelesen.
    AusTal2000 Projekt: Hier werden alle zu einem AUSTAL2000-Projekt gehörenden Daten eingelesen (inklusive vorhandener Ergebnisse, aber ohne den Inhalt der Verzeichnisses LIB (siehe 2.10).
    P&K TAL2K Projekt wieder herstellen: Dieser Datei Typ erlaubt das wieder herstellen des Programmzustandes, falls P&K TAL2K während der Ausführung von AUSTAL2000.exe beendet wurde, oder eine von AUSTAL2000.exe gemachte Berechnung neu eingelesen werden soll. (Die von P&K TAL2K erzeugte AUSTAL2000.txt enthält einen Verweis auf die Projektdatei, welche Daten enthält, die nicht in den AUSTAL2000 Steuerdateien enthalten sind.).

    Das letzte Arbeitsverzeichnis kann dem Protokoll unter Optionen / System-Log entnommen werden.

    Für einen einfachen Einstieg in das Programm sind Beispieldateien im Programmverzeichnis enthalten. Das Programm ist programmiert die Verzeichnisse Sample(s) und/oder Beispiel(e) zu Beginn beim Öffnen zu zeigen. Diese Funktion funktioniert nicht auf allen Windows-Versionen. In solch einem Fall muß das Programmverzeichnis (z.B. c:\Programme\P&K\....) manuell angesteuert werden.


    1.4 Integrierte Hilfe und Handbuch

    In P&K TAL2K ist eine kontextbezogene Hilfe integriert, die aus jedem Punkt des Formulars heraus mit der Funktionstaste F1 aufrufbar ist. In den Hilfetext sind gegebenenfalls - farblich abgehoben - Querverweise eingestreut, die mit Mausklick abgerufen werden können.

    Für weitere Detailinformationen ist die AUSTAL2000-Dokumentation unter dem Menü Hilfe / AUSTAL2000.pdf verfügbar.


    2. Eingangsdaten

    Unter dem Menü Eingaben befinden sich die Menüs, über die die einzelnen (im folgenden beschriebenen) Formulare aufgerufen werden können. Die Reihenfolge der Menüs ist so angeordnet, wie die Daten vernünftigerweise eingegeben werden sollten. Es können Menüpunkte übersprungen werden oder es kann in einer anderen Reihenfolge vorgegangen werden, wobei dann (wegen gegenseitiger Abhängigkeiten) Formulare mehrfach bearbeitet werden müssen.

    Auch die grafische Eingabe von Objekten ist möglich, sie kann unter Ansicht hinzugeschaltet werden. Näheres hierzu unter Grafisches Werkzeug zum Zeichnen von Objekten.


    2.1 Parameter

    Das Formular Eingaben / Parameter dient zur Festlegung von globalen Einstellungen zum Projekt. Dieses Formular erscheint in zwei Modi, die eine einfache und erweiterte Eingabe ermöglichen. In der einfachen Version sind alle Felder ausgeblendet, die für einfache Projekte nicht erforderlich sind.

    Weitere Information befindet sich in der Beschreibung der Formulare, die über die Verweise eingesehen werden können.


    2.2 Wetterdaten

    Für die Ausführung von Immissionsprognosen sind Wetterdaten in Form von Zeitreihen, oder Ausbreitungsklassenstatistiken erforderlich. Die Wetterdaten können als AKT-, AKTERM, AKS-Datei oder als ZEITREIHE.DMNA unter Eingaben / Wetterdaten Importieren geladen werden.

    AKS-Dateien enthalten Ausbreitungsklassenstatistiken, mit denen keine tagesbezogenen Immissionskennwerte berechnet werden. Stundenbezogene Immissionskennwerte werden als Perzentile berechnet.

    AKT-, AKTERM und AKS-Dateien können von Wetterämtern (z.B.: Deutscher Wetterdienst) bezogen, oder aus anderen Wetterdaten nach der Richtlinie VDI 3782 Blatt 1 Anhang 1 erzeugt werden. Zur Umwandlung von Wetterdaten bieten wir unser Programm P&K MET an.

    Zur Bearbeitung von Zeitreihen und zeitabhängigen Größen der Quellen oder Vorbelastungen steht das Formular Eingaben / Zeitreihe bearbeiten zur Verfügung.

    AKS-Format / Ausbreitungsklassenstatistik

    Dateien dieses Formates müssen die Dateierweiterung AKS haben. Die Ausbreitungsklassenstatistiken werden im TA Luft Format benötigt. Dieses Format enthält in einer ASCII-Datei sechs Ausbreitungsklassen (I bis V) mit jeweils neun Geschwindkeitsklassen (Klasse 1 bis 9) mit jeweils 36 Windrichtungsklassen (Sektor 1 bis 36)

    In dieser Zahlenmatrix können Headerzeilen (erläuternde Textzeilen) vorangestellt sein. In der Regel sind dies fünf Zeilen.

    Der Statistik liegt eine Anemometerhöhe zu Grunde, die der Datei nicht entnommen werden kann.

    Die Windrichtung ist in 36 Sektoren zu je 10°, beginnend mit dem Sektor 6° bis 15° in der Windrose (Nordwind leicht östlich) im Uhrzeigersinn fortschreitend klassiert.

    AKT Format

    Dateien dieses Formates müssen die Dateierweiterung AKT haben. Die einzelnen Felder eines Datensatzes sind wie folgt definiert.

    Feld
    Position
    Parameter
    Name
    Einheit
    1-5 Wetterstation-Nummer  
    6-9 Jahr  
    10-11 Monat  
    12-13 Tag  
    14-15 Stunde  
    17-18 Windrichtung Dekagrad
    19-20 Windgeschwindigkeit Knoten
    21 Klug/Manier Klasse  
    22 Turner Klasse  
    23-24 ww-Schlüsselzahl  
    Stunde: repräsentativ für die Stunde, die mit dem angegeben Wert endet. Die Zeit ist in UT angegeben (Universal Time früher GMT).

    Weitere Information befindet sich in der Beschreibung der Formulare, die über die Verweise eingesehen werden können.

    AKTERM Format

    Dateien dieses Formates müssen die Dateierweiterung AKTERM haben. Die Datei ist wie folgt struckturiert.

    Die Datei besteht aus einem Dateikopf und einem Datensatzblock.In dem Dateikopf stehen zu Anfang bis zu 5 Kommentarzeilen, die mit einem Stern (’*’) als erstes Zeichen eingeleitet werden. Nach den Kommentarzeilen folgt eine Zeile mit den rechnerischen Anemometerhöhen für verschiedene Rauhigkeitslängen. Sie beginnt mit der Zeichenfolge

    + Anemometerhoehen (0.1m):

    gefolgt von den 9 ganzzahligen Anemometerhöhen in Einheiten von 0,1 m (jeweils 4 Ziffern ohne führende Nullen, getrennt durch ein Leerzeichen) für die Rauhigkeitslängen 0,01 m bis 2 m aus dem Anhang 3 der TA Luft 2002.

    Die Datensätze im Datenblock enthalten Zeilen mit jeweils 16 Einträgen, die durch genau ein Leerzeichen voneinander getrennt sind. Die Bedeutungen der Einträge sind:

    Eintrag Bedeutung Position Wertebereich
    KENN Kennung für das Datenkollektiv 1 bis 2 AK
    STA Stationsnummer 4 bis 8 00001-99999
    JAHR Jahr 10 bis 13 1800-2...
    MON Monat 15 bis 16 1-12
    TAG Tag 18 bis 19 1-31
    STUN Stunde 21 bis 22 0-23
    NULL numerisches Leerfeld 24 bis 25 0
    QDD Qualitätsbyte (Windrichtung) 27 0,1,2,9
    QFF Qualitätsbyte (Windgeschwindigkeit) 29 0,1,2,3,9
    DD Windrichtung 31 bis 33 0-360,999
    FF Windgeschwindigkeit 35 bis 37 0-999
    QB Qualiätsbyte (Wertstatus) 39 0-5,9
    KM Ausbreitungsklasse nach Klug/Manier 41 1-7,9
    QB Qualitätsbyte (Wertstatus) 43 0,1,9
    HM Mischungsschichthöhe (m) 45 bis 48 0-9999
    QB Qualitätsbyte (Wertstatus) 50 0-5,9
    Stunde: repräsentativ für die Stunde, die mit dem angegeben Wert endet. Die Zeit ist in UT angegeben (Universal Time früher GMT).

    Beispiel:

    * AKTERM-Zeitreihe, Deutscher Wetterdienst, Offenbach (KB1A)
    * Zeitraum 01/1995 bis 12/1995
    * anonymisierte Daten, Stand: 11.04.2002
    + Anemometerhoehen (0.1 m): 32 41 57 74 98 144 200 244 283
    AK 10999 1995 01 01 00 00 1 1 210 56 1 3 1 -999 9
    AK 10999 1995 01 01 01 00 1 1 220 64 1 3 1 -999 9
    AK 10999 1995 01 01 02 00 1 1 260 68 1 3 1 -999 9
    AK 10999 1995 01 01 03 00 1 1 270 65 1 3 1 -999 9
    AK 10999 1995 01 01 04 00 1 1 250 64 1 3 1 -999 9
    AK 10999 1995 01 01 05 00 1 1 250 64 1 3 1 -999 9
    ...

    QDD Bedeutung

    0 Windrichtung in Dekagrad
    1 Windrichtung in Grad, Original in Dekagrad
    2 Windrichtung in Grad, Original in Grad
    9 Windrichtung fehlt

    QFF Bedeutung

    0 Windgeschwindigkeit in Knoten
    1 Windgeschwindigkeit in 0,1 m/s, Original in 0,1 m/s
    2 Windgeschwindigkeit in 0,1 m/s, Original in Knoten (0,514 m/s)
    3 Windgeschwindigkeit in 0,1 m/s, Original in m/s
    9 Windgeschwindigkeit fehlt

    Der Eintrag KM hat den Wert 7, wenn die Ausbreitungsklasse nicht bestimmbar ist und den Wert 9 als Fehlkennung.

    Niederschlag

    Erweiterung und Anpassung gemäß AUSTAL2000N.pdf Version 2.6.9 Seite 28 Absatz: Niederschlag.

    Die Qualitätsbytes werden in der obigen Reihenfolge im Feld Flags verwaltet.


    2.3 Quellen

    In dem Formular Eingaben / Quellen können die Daten der Quellen für die Ausbreitungsrechnung eingegeben werden. Verschiedene Größen können hier als zeit- oder situationsabhängig deklariert und dann in Eingaben / Zeitreihe bearbeiten oder in Situationen eingegeben werden. Die Emissionsraten der Stoffe sind in Eingaben / Stoffe einzugeben.

    "Emissionsquellen sind die festzulegenden Stellen des Übertritts von Luftverunreinigungen aus der Anlage in die Atmosphäre. Die bei der Ableitung der Emissionen vorliegenden Freisetzungsbedingungen sind zu berücksichtigen."

    "Die Emissionsparameter der Emissionsquelle (Emissionsmassenstrom, Abgastemperatur, Abgasvolumenstrom) sind als Stundenmittelwerte anzugeben. Bei zeitlichen Schwankungen der Emissionsparameter, z.B. bei Chargenbetrieb, sind diese als Zeitreihe anzugeben. Ist eine solche Zeitreihe nicht verfügbar oder verwendbar, sind die beim bestimmungsgemäßen Betrieb für die Luftreinhaltung ungünstigsten Betriebsbedingungen einzusetzen."

    Diese Objekte können auch in Grafisches Werkzeug zum Zeichnen von Objekten unter Ansicht / Zeichenwerkzeug platziert werden.

    Weitere Information befindet sich in der Beschreibung der Formulare, die über die Verweise eingesehen werden können.


    2.4 Gelände

    In der Berechnung können Geländeprofile berücksichtigt werden. Das Gelände muß das Rechengebiet komplett einschliessen. Für die Bearbeitung / Definition eines Geländeprofils sind unter Eingaben / Gelände folgende Formulare zu finden:

    Unter Import können Gelände-beschreibende Dateien importiert werden, die eine Serie von XYZ-Triplets enthalten, im DMNA-Format oder DGM-Format vorliegen oder wie folgt aufgebaut sind.

    • Die ersten 6 Zeilen enthalten allgemeine Informationen, wobei in jeder Zeile ein Parametername und der zugehörige Wert stehen:
        ncols Anzahl der Spalten des Gitters
        nrows Anzahl der Zeilen des Gitters
        xllcorner Gauß-Krüger-Rechtswert der linken unteren Ecke der linken unteren Gitterzelle
        yllcorner Gauß-Krüger-Hochwert der linken unteren Ecke der linken unteren Gitterzelle
        cellsize Maschenweite (m)
        NODATA_value Höhenwert bei fehlenden Daten
    • Anschließend folgen die Höhenwerte als 2-dimensionale Tabelle, wobei die Zahlen so angeordnet sind wie die Gitterzellen auf der Landkarte. Die erste Zahl der ersten Datenzeile ist also die Geländehöhe an dem Punkt mit dem Rechtswert xllcorner+0.5*cellsize und dem Hochwert yllcorner+(nrows-0.5)*cellsize.
    Beispiel 7 (Ausschnitt):
    ncols 261
    nrows 241
    xllcorner 4597475.0000
    yllcorner 5396475.0000
    cellsize 50.0000
    NODATA_value -9999
    542.9 532.4 517.1 503.5 497.3 497.7 501.7
    549.5 539.3 526.0 511.8 499.0 491.0 490.1
    544.0 536.0 527.3 518.2 507.3 495.9 487.6
    532.3 525.2 518.1 512.9 507.5 499.0 488.3
    523.5 515.8 509.0 505.0 502.1 497.4 489.4

    Weitere Information befindet sich in der Beschreibung der Formulare, die über die Verweise eingesehen werden können.


    2.5 Monitor-Punkte (Beurteilungspunkte)

    In dem Formular Eingaben / Monitor-Punkte können die Monitorpunkte (Beurteilungspunkte) definiert werden. An den Monitorpunkten können erweiterte Information ermittelt und mit einer gemessenen Vorbelastung addiert werden.

    Diese Objekte können auch in Grafisches Werkzeug zum Zeichnen von Objekten unter Ansicht / Zeichenwerkzeug platziert werden.

    Weitere Information befindet sich in der Beschreibung der Formulare, die über die Verweise eingesehen werden können.


    2.6 Stoffe

    In dem Formular Eingaben / Stoffe können die zu berechnenden Komponenten mit ihren Emissionsraten festgelegt werden. Die Emissionsrate kann als Zeitabhängig deklariert und dann in Eingaben / Zeitreihe bearbeiten eingegeben werden.

    Für die Berechnung der Umwandlung von NO nach NO2 sind die in Richtlinie VDI 3782 Blatt 1 (Ausgabe Oktober 1992) angegebenen Umwandlungszeiten zu verwenden .

    Weitere Information befindet sich in der Beschreibung der Formulare, die über die Verweise eingesehen werden können.


    2.7 Situationen

    Zeitlich variable Emissionsbedingungen sollten in der Regel in einer Zeitreihenrechnung erfaßt werden, was bei Verwendung einer AKS nicht möglich ist. In solchen Fällen können situationsabhängige Parameter, deren Wert von der Windgeschwindigkeit und der Stabilitätsklasse abhängen hier eingegeben werden. Es können die gleichen Parameter situationsabhängig vorgegeben werden, die auch zeitabhängig sein dürfen, also vq, sq, qq und die Quellstärken bezüglich der einzelnen Stoffe.

    Situationen können unter Eingaben / Situationen editiert werden, wenn eine AKS importiert wurde und Parameter als situationsabhängig deklariert wurden.

    Siehe auch: Größen als situationsabhängig deklarieren


    2.8 Zeitreihen

    Unter Eingaben /Zeitreihen können Wetterdaten und andere zeitabhängige Parameter der Quellen und auch die Vorbelastung editiert werden, wenn eine Zeitreihe importiert wurde und Parameter als zeitabhängig deklariert wurden.

    Siehe auch: Größen als zeitabhängig deklarieren und 2.2 Wetterdaten


    2.9 Extra-Objekte

    In dem Formular Eingaben / Liste der Extraobjekte können verschiedene Objekte definiert werden, die dann später im Lageplan und der Kenngrößendarstellung gezeichnet werden. Die Objekte haben keinen Einfluß auf die Berechnung.

    Diese Objekte können auch in Grafisches Werkzeug zum Zeichnen von Objekten unter Ansicht / Zeichenwerkzeug platziert werden.

    Weitere Information befindet sich in der Beschreibung der Formulare, die über die Verweise eingesehen werden können.


    2.10 Verwendung extern erzeugter meteorologischer Felder

    Extern erzeugte meteorologische Felder (Wind-Felder) können bei der Berechnung berücksichtigt werden. Sie müssen, wie in AUSTAL2000.pdf beschrieben, strukturiert sein und unter dem Menü Eingaben/Wind Felder/Importieren in das aktuelle Projekt eingefügt werden.

    In einem AUSTAL2000-Projekt enthaltene Windfelder (Verzeichnis LIB) werden nicht automatisch mit eingelesen, diese würden sonst automatisch in der nächsten Berechnung wieder verwendet werden.

    Falls externe Wind-Felder importiert wurden, werden diese in das Arbeitsverzeichnis der Berechnung geschrieben und es wird kein anderes Wind-Feld-Generatorprogramm von P&K TAL2K gestartet!



    2.11 Verwendung eines anderen Wind-Feld-Generators

    Ein alternativer Wind-Feld-Generator (mit anderem Namen als TALDiames.exe) wird nur aufgerufen, wenn Gebäude, Bäume oder ein Drehwinkel (WK) definiert und aktiviert wurden. Das Programm kann im Formular Strömungsmodel-Parameter gesetzt werden, oder bei der ersten Berechnung wird der Benutzer dazu aufgefordert, das alternative Programm zu wählen. Der komplette Name wird in der P&K.ini Datei als WindFieldGenerator=NAME gespeichert. Der Datei werden beim Aufruf zwei Parameter übergeben, der erste ist das Arbeitsverzeichnis und der zweite das Verzeichnis, in dem sich AUSTAL2000.exe befindet. Falls NAME in die Dateierweiterung .BAT endet, wird AUSTAL2000.exe nicht automatisch von P&K TAL2K gestartet, sondern muß innerhalb von Name gestartet werden und anstatt der Parameterübergabe werden die Umgebungsvariablen WorkDir,WorkDrive, ProgDir, ProgDrive, ToolDir, ToolDrive, ProjectName, WindModel und WindIC erzeugt.

    Falls das Programm eine Protokoll-Datei erzeugt und diese in .log endet, wird diese mit in das Projekt geladen und kann im P&K TAL2K eingesehen werden.

    Diese Funktionalität ist nur mit der Option DMW verfügbar.

    Falls externe Wind-Felder importiert wurden, werden diese in das Arbeitsverzeichnis der Berechnung geschrieben und es wird kein anderes Wind-Feld-Generatorprogramm von P&K TAL2K gestartet!

    Siehe auch: Hindernisse / Gebäude, Bãume und Strömungsmodel-Parameter.



    2.12 Pre- und Postprozessor

    Ein zusätzlicher Pre-und Postprozessor kann benutzt werden. Die Programme sind in der Datei p&k.ini im Programmverzeichnis mit den Schlüsseln PreProcessor=Dateiname und PostProcessor=Dateiname zu definieren. Wenn definiert, wird der Preprozessor vor den Berechnungen gleich nach Bereitstellen der Daten im Arbeitsverzeichnis aufgerufen. Der Postprozessor wird nach den fehlerfreien Berechnungen aufgerufen, wenn definiert. Den Prozessen werden folgende Umgebungsvariablen übergeben.

    Variable Beispielhafter Inhalt
    WorkDrive C:
    WorkDir \DOCUME~1\alfred\LOCALS~1\Temp\tal2k2\
    ProgDrive C:
    ProgDir \Program Files\P&K\P&K TAL2K\
    ToolDrive C:
    ToolDir \Program Files\P&K\P&K TAL2K\
    ProjectName C:\Program Files\P&K\P&K TAL2K\Beispiele\TOP_AKS
    ProjPath C:\Program Files\P&K\P&K TAL2K\Beispiele\
    ProjName TOP_AKS

    Folgernde Batch-Datei würde nach der Berechnung die Dateien im Rechenverzeichnis in ein Verzeichnis mit dem Projektnamen neben der Projektdatei kopieren.

    
    %WorkDrv%
    cd "%WorkDir%"
    xcopy /I /S /Y * "%ProjectName%"

    2.13 Arbeitsverzeichnis der Berechnung

    Normalerweise werden die Berechnung in separaten Verzeichnissen durchgeführt, welche im dem Temporär-Verzeichnis angelegt werden. Welche vom Program für welche Berechnung benutzt wurde, kann im System-Log eingesehen werden. Neu in der Version 2.2.11.236 kann in der Datei P&K.ini die Variable ProjectWorkDir=c:\temp gesetzt werden. Dann werden die Berechnungen in c:\temp\%ProjectName%.NR durchgefuehrt. Dabei ist NR ist immer die maximal gefundene Nummer + 1.


    3. Prognosen / Ergebnisse

    3.1 Lageplan

    In dem Formular Prognosen / Lageplan können die eingegebenen Elemente (vor der Berechnung) als Lageplan dargestellt werden.

    Weitere Information befindet sich in der Beschreibung der Formulare, die über die Verweise eingesehen werden können.


    3.2 Report

    Über Prognosen / Report können die Ergebnisse als Tabellen und Auflistungen eingesehen werden. Der Report wir im HTML-Format erzeugt. Das Layout kann in den enthaltenen Setup-Formularen modifiziert werden. Die Reports können gesichert und in anderen Programmen weiterverwendet werden. Einige Tabellen sind standardmäßig nicht sichtbar.

    Weitere Information befindet sich in der Beschreibung der Formulare, die über die Verweise eingesehen werden können.


    3.3 Rechnung

    Über diesen Menüpunkt kann die Ausbreitungsrechnung gestartet werden. Die Rechnung selbst wird von dem Programm AUSTAL2000.exe durchgeführt, welches an dieser Stelle ein DOS-Fenster mit Laufzeitinformationen zeigt. Während der Berechnung sollte der PC nicht anderweitig benutzt werden.

    Falls P&K TAL2K das Programm AUSTAL2000.exe nicht im eigenen Programmverzeichnis findet und der Ort des Programmes noch nicht bekannt ist, wird dieser Ort vom Programm vor der Berechnung abgefragt.

    In P&K TAL2K remote ist diese Funktion abgeschaltet.


    3.4 Grafik

    Die Kenngrößen in den Ergebnistabellen können in dem Programmteil Prognosen / Grafik auf Display grafisch ausgegeben werden. Neben verschieden berechneten und eingegebenen Größen, werden auch die Elemente des Lageplans gezeigt. Die Größen können als Farbflächen, Isolinien und numerisch dargestellt werden.

    Weitere Information befindet sich in der Beschreibung der Formulare, die über die Verweise eingesehen werden können.

    Siehe hierzu auch das folgende Kapitel.


    3.5 Beurteilungsflächen

    Die Ergebnisse einer Ausbreitungsrechnung können auf andere Beurteilungsflächen umgerechnet werden, um z.B. der Geruchs-Immissions-Richtlinie (GIRL) zu genügen (geht auch für andere Komponenten). Die Ergebnisse werden per geometrischen Mittel zugeordnet, wobei nicht komplett belegte Flächen gelöscht werden. Die Einstellung kann geändert nach der Berechnung geändert werden.


    4. Hilfswerkzeuge

    Die Hilfswerkzeuge sind unter dem Menü Werkzeuge zu finden. Die einzelnen Werkzeuge sind in folgenden Kapiteln aufgeführt.


    4.1 Export

    Dieses ist ein vielfältiges Programm, mit dem Ergebnistabellen für andere Programme zur Weiterverarbeitung exportiert werden können. Als Beispiele hierfür seien Programme wie "Surfer", "AutoCad", Tabellenkalkulationsprogramme und Textverarbeitungsprogramme genannt.

    Siehe Formular P&K Export und Tabellenimport und Export


    4.2 Balkendiagramme

    In dem Formular Balkendiagramme können Darstellungen von Balkendiagrammen über die verschiedenen Eingabe- und Ergebnistabellen erzeugt werden.


    4.3 3D-Darstellungen von Ergebnissen

    In diesem Formular 3D-Darstellungen können dreidimensionale Darstellungen über Konzentration, statistische Unsicherheit usw. und den verschiedenen berechneten Komponenten erzeugt werden.

    Siehe auch: Geländehöhengrafik


    5 Bedienung

    5.1 Bedienung innerhalb der Formulare

    In den Bildschirmformularen erfolgen die Eingaben in Formularfeldern. Mit den Tasten Cursor rauf, Cursor runter, Tab und Shift Tab oder mit der Maus kann der Cursor über die Felder bewegt werden. Cursor links und Cursor rechts bewegen den Cursor zeichenweise innerhalb eines Feldes.

    Reelle Zahlen können mit Punkt oder Komma oder auch als 1e-6 für 10-6 eingegeben werden. Der Fehlerton kann bei der Eingabe ignoriert werden, er wird nur als Warnung ausgelöst, weil 1e oder 1e- keine gültige Zahl ist.

    Gegebenenfalls (wenn im Formular gekennzeichnet) kann eine Auswahlliste von diskreten Eingabewerten geöffnet werden.

    Mit F1 wird zu einem Formularfeld oder zum ganzen Formular eine kontextbezogene Hilfe angeboten und das integrierte Handbuch zugreifbar.

    Mit OK oder ABBRECHEN wird das aktuelle Formular verlassen.

    Siehe auch: Calculator


    5.2 Bedienung innerhalb der Tabellen

    Die Reihenfolge und Weite der Spalten kann durch Klick in den Spaltentitel oder zwischen Spaltentiteln und Ziehen angepaßt werden. Dieses ist insbesondere dann sinnvoll, wenn man eine vorgegebene Reihenfolge der Werte bei der Eingabe hat, weil man nur einmal TAB drücken muß, um in die nächste Spalte zu gelangen.

    Wenn die Daten in den Spalten zu weit sind, werden im Spaltentitel die Symbole in Klammern (z.B. Temperatur (T0) ) verdeckt, sie können aber durch verbreitern der Spalte sichtbar gemacht werden.

    Die Tasten "+" und "-" sind zum Löschen und Einfügen von Datensätzen. Die Taste "Dup" dient zum duplizieren des aktuellen Datensatzes, welches nützlich ist, wenn man einen Datensatz eingeben muß, der fast genauso aussieht wie der Aktuelle. Der neue Datensatz wird an die Tabelle angehängt. Wenn eine Reihe angefügt werden soll, muß die untere graue Reihe selektiert werden bevor die Plustaste gedrückt wird.

    Einzelne Felder, in denen eine Auswahl möglich ist, sind (blass) gelb gekennzeichnet. Zum Aktivieren der Auswahl klickt man einmal in die Zelle, um diese auszuwählen und ein zweites Mal, um die Auswahl zu aktivieren (kein Doppelklick).

    Zwischen den einzelnen Feldern kann mit den Cursor- oder Tab-Tasten gewechselt werden.

    Die Bewegung des Cursors über den oberen oder unteren Rand des Tabellenformulars hinaus läßt den dargestellten Ausschnitt um eine Zeile nach oben oder unten rollen.

    Einige Tabellen können sortiert werden. Mit einem Klick der rechten Maustaste in die maßgebliche Spalte wird ein Pull-Down Menü geöffnet und es kann Sortiere aufsteigend oder Sortiere absteigend gewählt werden.

    In einigen Tabellen kann ein Reihen-Editor aufgerufen werden. Der Reihen-Editor stellt nur einen Datensatz zur Eingabe bereit und kann mehr oder weniger Funktionen bieten als der Tabellendialog.

    Einzelne Spalten können evtl. über das Popup-Menü importiert werden. Aus der zu wählenden Datei werden die Werte gelesen und ab der Position, von der aus der Dialog aufgerufen wurde, überschrieben. Es wird ein Wert pro Zeile pro Zeile aus einer ASCII-Datei (auch CSV) gelesen.

    In einigen Tabellen kann gesucht werden. Siehe Suchen in Tabelle.

    Siehe auch: Calculator und Spaltenwerte modifizieren.

    Filterung

    In vielen Tabellen kann die Ansicht gefiltert werden. Man kann die Ansicht z.B. auf eine Kategorie einschränken und damit übersichtlicher gestalten. Die gefilterte Spalte wird nicht im Datengitter gezeigt. Das Filter kann auf alle Spalten angewendet werden, es sei denn die Spalte ist als eindeutig deklariert. Neu eingegebene Reihen werden dann auf den gefilterten Kategorie-Wert gesetzt. Es wird auf Textbasis gefiltert, d.h. 1.0 ist nicht gleich 1. Die Filterung kann durch Wechsel der Spalte oder verlassen des Formulars ausgeschaltet werden.

    Die Filterung verändert die Reihenfolge der Zeilen. Es können nur Spalten gewählt werden, die nicht als eindeutig deklariert sind.. Einige Tabellen können sortiert werden (Klick der rechten Maustaste in die betreffende Spalte).

    Filter können z.T. beim Import / Export aktiv sein.

    Tabellenimport und Export

    In den meisten Tabellen können Daten importiert oder exportiert werden. In der Werkzeugleiste sind Schalter für die hierfür notwendigen Funktionen enthalten. Die Reihenfolge der Spalten und welche Spalten benutzt werden, ist von der aktuellen Spaltenreihenfolge und der aktuellen Filtereinstellung abhängig. Über einen Schalter in der Werkzeugleiste kann ein Formular aufgerufen werden, welches über die aktuellen Einstellungen Auskunft gibt.

    Einzelne Spalten können über das Popup-Menü importiert werden. Aus der zu wählenden Datei werden die Werte gelesen und ab der Position, von der aus der Dialog aufgerufen wurde, überschrieben. Es wird ein Wert pro Zeile pro Zeile aus einer ASCII-Datei (auch CSV) gelesen.

    Für Import und Export zur Verfügung stehende Formate

    CSV Spalten sind durch Komma getrennt (Comma Separated Values). Wenn ein Text Komma enthält. muß er in " " geschrieben werden. Dezimalzeichen ist der Punkt. Zahlenwerte können optional den Exponenten enthalten (z.B.: 6.3E-9), jedoch kein Tausendertrennzeichen.
    TXT Spalten sind durch Leerzeichen getrennt. Wenn ein Text Leerzeichen enthält. muß er in ' ' geschrieben werden. Dezimalzeichen ist der Punkt. Zahlenwerte können optional den Exponenten enthalten (z.B.: 6.3E-9), jedoch kein Tausendertrennzeichen.
    Aktuelle Projekt Erweiterung Aus Projektdateien können einzelne Tabellen geladen werden. Die geladene Tabelle muß logisch mit dem Projekt zusammen passen.
    Beim Export wird eine neue Projektdatei angelegt, die aber nur die exportierte Tabelle enthält.
    * Bei Auswahl von [Mit Optionen (*.*)] wird das Formular Tabellen-Import-Optionen geöffnet, in dem weitere Parameter gesetzt werden können.

    Die Formate können in den entsprechenden Dialogen unter dem Dateityp gewählt werden. Die Filterfunktion wird für andere Formate als CSV, TXT und * abgeschaltet!

    Vorschau

    Die Tabellen können mit der Vorschaufunktion ansprechend als HTML-Datei eingesehen werden. Siehe hier zu Reportfunktion.


    5.3 Bedienung innerhalb der Grafiken

    Die meisten Grafiken können gezoomt werden; dazu muß ein Rechteck von der linken oberen Ecke zur rechten unteren Ecke mit der Maus aufgespannt werden. Um den Zoom rückgängig zu machen, muß ein Rechteck von der rechten unteren zur linken oberen Ecke mit der Maus aufgespannt werden. Außerdem kann die Grafik verschoben werden; dazu zieht man die Grafik, mit der rechten Maustaste gedrückt.

    Dialoge können z.T. auch über ein Klick auf die Achsen, die Legende, den Titel oder Doppelklick auf die Darstellung geöffnet werden.

    Der Schalter HOME muß für alle Funktionen, die durch Klicken in die Darstellung ausgelöst werden, gedrückt sein.

    Grafische Abbildungen vom Bildschirm können mit Datei/Drucken oder dem Schalter Print auf einen Drucker ausgegeben werden.

    Der Export von Grafiken kann mit SAVE ausgeführt werden. Grafiken können auch mit Copy To Clipboard in die Zwischenablage kopiert werden.

    Edit Setup (Layout, Export und Formate)

    Mit dem Edit-Schalter läßt sich ein Formular öffnen, in dem die Grafik parametriert werden kann. Funktionen zum Export oder zum kopieren sind ebenfalls in diesem Dialog enthalten.

    Die in Edit gemachten Änderungen werden nicht automatisch gespeichert. In einigen Grafiken ist es trotzdem möglich Konfigurationen unter dem Datei-Menü zu speichern und zu laden. Diese Funktion kann zu ungewollten Ergebnissen führen, weil die Konfigurationsdatei nicht unbedingt zu den aktuellen Daten paßt. In der aktuellen Darstellung nicht benutzte Serien, die nicht automatisch gelöscht werden, können abgeschaltet werden. Die Daten werden in sogenannten Serien verwaltet. Die Konfiguration kann mit und ohne Daten gesichert werden. Meist werden die Daten vom Programm durch die aktuellen ersetzt, dennoch kann es auch mal wichtig sein die Daten mitzusichern.

    Änderungen oder Einstellungen in anderen Formularen und der Daten können Modifikationen in Setup überschreiben!

    Es wird empfohlen, den Grafiktyp auf die zu ladende Konfiguration voreinzustellen.

    MAX MAX

    Mit dem Schalter MAX in der Werkzeugleiste können die Skaleneinstellungen auf die Maximalwerte gesetzt werden.

    ISO ISO

    Der Schalter ISO stellt die Grafik isometrisch dar. Dieses muß nach Größenveränderung der Grafik wiederholt werden.


    6.0 Bekannte Probleme/Kompatibilität

    P&K TAL2K unterstützt alle Funktionen des AUSTAL2000 Version 1.1.11 und die der TA Luft genügen. Neuere Versionen können benutzt werden, solange nicht neue Funktionen benutzt werden.

    Weitere Information sind in der Online-Datenbank enthalten.


    7.0 Begriffserklärungen

    Beurteilungspunkte Beurteilungspunkte sind diejenigen Punkte in der Umgebung der Anlage, für die die Immissionskenngrößen für die Gesamtbelastung ermittelt werden.
    Aufpunkte Aufpunkte sind diejenigen Punkte in der Umgebung der Anlage, für die eine rechnerische Ermittlung der Zusatzbelastung (Immissionsprognose) vorgenommen wird.
    I J V Die Kenngröße für die Immissions–Jahres–Vorbelastung ist der Jahresmittelwert, der aus allen Stundenmittelwerten gebildet wird.
    I T V Die Kenngröße für die Immissions–Tages–Vorbelastung ist die Überschreitungshäufigkeit (Zahl der Tage) des Konzentrationswertes für 24–stündige Immissionseinwirkung.
    I S V Die Kenngröße für die Immissions–Stunden–Vorbelastung ist die Überschreitungshäufigkeit (Zahl der Stunden) des Konzentrationswertes für 1–stündige Immissionseinwirkung.
    I J Z Die Kenngröße für die Immissions–Jahres–Zusatzbelastung ist der arithmetische Mittelwert aller berechneten Einzelbeiträge an jedem Aufpunkt.
    I T Z Die Kenngröße für die Immissions–Tages–Zusatzbelastung ist bei Verwendung einer mittleren jährlichen Häufigkeitsverteilung der meteorologischen Parameter das 10fache der für jeden Aufpunkt berechneten arithmetischen Mittelwerte I J Z, bei Verwendung einer repräsentativen meteorologischen Zeitreihe der höchste be-rechnete Tagesmittelwert.
    I S Z Die Kenngröße für die Immissions–Stunden–Zusatzbelastung ist der maximale berechnete Immissionsbeitrag für jeden Aufpunkt.
       
       

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